Funksysteme (BMA/EMA)

Funksysteme, wie WLAN oder Bluetooth, halten vermehrt Einzug in die Automation.

Die Vorteile gegenüber kabelgebundenen Systemen liegen auf der Hand: Neben der Einsparung von Kabeln und Steckern bringen funkbasierte Systeme eine erhöhte Mobilität und Flexibilität sowie die Verschleißfreiheit des Übertragungsmediums.

Dies setzt bei gleichzeitigem Einsatz einen störungsfreien Parallelbetrieb der verschiedenen Systeme voraus. So genanntes Koexistenzmanagement trägt entscheidend dazu bei, gegenseitige Funkbeeinflussung zu vermeiden.

Prinzipiell kann eine Funkbeeinflussung nur dann auftreten, wenn mehrere Systeme am gleichen Ort, zur gleichen Zeit und auf der gleichen Frequenz funken (Bild 1). Die Ursache ist also immer die gleichzeitige Frequenznutzung, die praktischen Auswirkungen aber werden durch die Funkstörfestigkeit der beteiligten Funksysteme bestimmt.

Die örtlichen und frequenzmäßigen Überlappungen hängen dabei von Funktechnologiewahl und der zugehörigen Funkplanung ab. Die zeitliche Überlappung wird neben der Funktechnologie auch durch die Anwendung selbst bestimmt:

Sie wollen in Ihrem Umfeld Funksysteme einsetzen, "Beispiel" Gefahrenmeldeanlagen z.B. Brandmeldeanlage, Einbruchmeldeanlage ect. dann sprechen Sie uns an.

Wir prüfen ob ein Funksystem z.B. durch Feldstärkemessungen sinnvoll ist.

Wir stehen Ihnen gerne als Facherrichter beratend zur Seite.
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Grundlagen und Grundbegriffe zum Thema Funk

Elektromagnetische Wellen sind, physikalisch gesehen, sich mit Lichtgeschwindigkeit kugelförmig ausbreitende Schwingungen des elektromagnetischen Feldes.
Zu ihnen gehören Funkwellen, Mikrowellen,Infrarotstrahlung, sichtbares Licht, UV-Strahlung sowie Röntgen- und Gammastrahlung.
Der Unterschied zwischen diesen Wellentypen liegt in ihrer Frequenz und ihrer Wellenlänge.

Rechtsgrund- lagen

BOS-Funkrichtlinie
Bestimmungen für Frequenzzuteilungen zur Nutzung für das Betreiben von Funkanlagen